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Willi Müller - die Leute vom Fach
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Lehm - der natürliche Putz

Reguliert Feuchtigkeit und Raumklima

Lehmputz

Lehmputz mit Metall und Glimmer

Lehmputz

Lehmputz gestrichen mit intrgrierter Wandheizung

Bereits bei der Errichtung von Fachwerk­häusern wurde in Deutschland viele Jahr­hunderte lang mit dem natürlichen Baustoff Lehm gebaut. Heute besinnen sich mehr und mehr Häusle­bauer erneut auf Lehm.

Das Bauen mit Lehmputz ist nicht nur aus ökologischen Gründen empfehlenswert - auch die bau­physikalischen Argumente sprechen für sich: Im Winter ist es in lehm­verputzten Räumen warm, im Sommer bleibt es dagegen angenehm kühl. Das liegt an der Wärmespeicher­fähigkeit des Lehms. Und dank der natürlichen Durch­lässigkeit reguliert Lehmputz seine Feuchtigkeit im Schnitt um 50 %.

Die positiven Eigenschaften

„Wände aus Lehm sorgen für eine konstante und gesunde Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Das schont die Schleimhäute der Anwohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten“, heißt es über den Baustoff vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) .

Je dicker die Schicht umso besser ist die regulierende Eigenschaft. Dennoch wirken sich selbst kleine Lehmputzflächen positiv auf das Raumklima aus. Viele Menschen entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen für den Baustoff, z.B. aufgrund von Allergien. Lehm besitzt nämlich die Fähigkeit, Schadstoffe zu absorbieren und kommt ohne künstliche Zusatzstoffe aus. Wird die Verarbeitung fachgerecht durchgeführt, eignet sich Lehm auch für das Bad, was die Gefahr der Schimmelbildung gering hält.

Woraus besteht Lehm?

Im Prinzip besteht Lehm aus Sand, Zellulose­fasern und einer Mischung aus mehreren Arten von Ton, die für die Farb­gebung verantwortlich sind. Wird Lehmputz in mehreren Farben angeboten, handelt es sich um pigmentierte Lehmputze.

Wie wird Lehmputz aufgetragen?

Lehmputz kann auf fast jeden Untergrund aufgetragen werden. Er hält auf einer Mauer-, Beton- oder Kalkwand ebenso gut wie auf Gipskarton. Allerdings kommt es auf das richtige Misch­verhältnis von Lehm und Sand an. Mit entsprechenden Fach­kenntnissen, wie z.B. über Beschaffenheit des Untergrundes, den Umgang mit Restfeuchte, wird ein gutes Ergebnis erzielt. Das Verputzen erfolgt mit der fachüblichen Kelle oder Traufel, für Wischeffekte sorgt die Schwamm­technik.

Kreative Gestaltungs­möglichkeiten ergeben sich durch den Einsatz von Kunststoff, Holz, Filz oder Glätter. Zudem ist Lehmputz in verschiedenen Körnungen zu haben – von fein bis grob. Wie bei allen natürlichen Bau­stoffen kann es zu Farb­abweichungen kommen.

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